Die ersten beiden Wochen in Bergen sind vorüber. Schöne Wochen. Noch haben weder Uni noch Arbeit ein großen Teil des Alltags eingenommen, dementsprechend viel Zeit bleibt für anderes - die Berge rufen weiterhin ob zum Wandern oder ein bißchen Klettern, nun aber auch das Meer - besonders das Kayakfahren bietet sich an und nun, dass Christine mit ihrem Auto hier ist, ist auch baden fahren drin. War ein richtiggehener Sonntagsausflug heute, der zufälligerweise beim botanischen Garten Milde endete - dort gibt es einen Moosgarten, den wir leider vor lauter japanischen Pflänzchen und wahrscheinlich auch Moos nicht gefunden haben. Aber Rhododendronbüsche in Mengen - wann blühen die? Muss großartig sein!
Aber ich bin ja nicht zuletzt zum studieren hier und habe dieses Semester 4 Kurse - Gezeiten, Dynamische Ozeanographie, Turbulenz und Datenanalyse. Wird schon ein bißchen was zu tun sein. Zumal ich bald 2 Tage pro Woche arbeite - beim Nansenzentrum für Fernerkundung, wo ich mich voraussichtlich dem Studium einer Polynya bei Spitzbergen widmen werde. Ich freue mich darauf.
Norwegen ist klein, ist ja keine Überraschung, aber Norwegen und besonders die Spitzbergen-"Gemeinschaft" sind doch ein Dorf - wusste ich ja schon, aber die Zufälle häufen sich. Werde für bzw. mit jemandem arbeiten, den ich zufällig schon kannte und mit dem ich zufällig wandern war und der mir wahrscheinlich mein Snowmobile abkaufen wird - welches zufällig sein altes ist... Bringt mich dann doch zum erstaunt schmunzeln.
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